Weiterbildung wird bei den SBB belohnt

Kurt Keusch arbeitet seit 30 Jahren bei der SBB. Dank seiner Weiterbildung und dem damit erworbenen Know-how stehen ihm nun alle Türen offen.

Die Koordination von Zügen, Gütern und Mitarbeitern erscheint dem Laien als eine kaum überschaubar komplexe Aufgabe. Für Kurt Keusch jedoch ist die SBB seit 30 Jahren Arbeitsplatz und Passion zugleich. Berufsbegleitend schloss er nun die Kaderschule an der HSO ab und machte beruflich und menschlich einen Schritt nach vorn.

«Leiter Betriebsführung der schweizerischen Rheinhäfen» – so eindrücklich lautet die neue Berufsbezeichnung auf Kurt Keuschs Visitenkarte. Seit dem 1. Januar 2008 koordiniert der 45-Jährige direkt 17 Angestellte und hat eine grosse Verantwortung im Bahnbetrieb, wie er selbst sagt: «Meine heutige Tätigkeit erfordert sehr viel Gewissenhaftigkeit und Pflichtgefühl. Allerdings musste ich in diese Aufgabe erst hineinwachsen. Die SBB hat mich zum Glück immer auf meinem Weg unterstützt. Angefangen habe ich meine Ausbildung zum Betriebsangestellten im Jahre 1978. Danach folgten weitere Ausbildungen zum Stationspraktikanten, zum Betriebsdisponenten, Teamleiter und schliesslich das Höhere Wirtschaftsdiplom im Jahr 2008.»

Die Ausbildung zum diplomierten Wirtschaftsfachmann begann Kurt Keusch 2006 berufsbegleitend an der HSO-Kaderschule. Eine Entscheidung, die er nie bereut hat. «Diese Zusatzausbildung hat mich sowohl beruflich als auch menschlich weitergebracht», sagt Kurt Keusch selbst.
Besonders beeindruckt war er vom Know-how der Lehrpersonen: «Die Lehrer an der HSO sind allesamt Profis, die ihr Fach voll im Griff haben. Ich meine, die Schüler dort sind ja alle keine Grünschnäbel mehr. Die wissen, wo es langgeht und was sie wollen. Solch ambitionierte Menschen zu unterrichten, erfordert eine Menge Fachwissen und Feingefühl.» Sein erlerntes Fachwissen kann Kurt Keusch in seinem neuen Job optimal anwenden, wie er selbst sagt: «Themen wie Human Resources und Rechnungswesen sind hochinteressant. Diese kann ich heute fast eins zu eins auf die Praxis anwenden.» Dann fügt er an: «Zudem denke ich, dass die Ausbildung mir geholfen hat, meine neue Stelle zu bekommen.»

Dauerhaft geprägt haben Kurt Keusch auch die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl während der Ausbildung: «Der Klassenzusammenhalt war einfach einzigartig. Wir haben uns alle am Anfang darauf eingeschworen, dass wir den Abschluss meistern. Schwächere Schüler wurden von den Leistungsstärkeren in Lerngruppen unterstützt und gefördert. Das war wirklich beeindruckend zu erleben.»

Kurt Keusch ist überzeugt von dem Ausbildungskonzept der HSO und hat deshalb direkt eine Leadership-Ausbildung angeschlossen, wie er selbst erläutert: «Wenn man heute etwas erreichen will, muss man lernen, seinen Marktwert zu erhalten und wenn möglich noch zu steigern. Ich bin jetzt 45 Jahre alt und immerhin möchte ich noch weitere 20 Jahre arbeiten. Dafür will ich gut gerüstet sein. Die investierte Zeit und das Geld zahlen sich auf jeden Fall aus. Viele Firmen, so auch die SBB, beteiligen sich ausserdem auch gern an den Ausbildungskosten ihrer Mitarbeiter. Jedes Unternehmen kann ja fähiges Personal gebrauchen.»

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Kaderschule Broschüre für Abschlüsse technischer Kaufmann, Direktionsassistentin, Führungsfachmann und Führungsfachfrau, Wirtschaftsfachfrau resp. Wirtschaftsfachmann, Betriebswirtschafterin, Betriebswirtschafter
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