Karin Burri arbeitet seit fast drei Jahren bei der weltbekannten Confiserie Sprüngli. Nach ihrer Weiterbildung an der HSO konnte sie hier als Teamleiterin für Firmenkunden mehr Verantwortung übernehmen.
Karin Burri absolvierte berufsbegleitend die Kaderschule an den HSO-Schulen. Bei ihrem Arbeitgeber Sprüngli stieg sie daraufhin zur Teamleiterin auf. Nun profitiert sie von mehr Abwechslung und zusätzlichen Funktionen.
Karin Burri eilt durch die duftenden Ladenräume von Sprüngli an der Bahnhofstrasse 21 in Zürich. Die 32-jährige Teamleiterin hat in in einer Stunde ein Online-Meeting mit Geschäftskunden. Vorher aber – über Mittag – gibt sie in ihrem Büro hoch über dem Paradeplatz noch ein Interview. Das will alles organisiert sein. Und gut organisiert ist Karin Burri. Sehr gut sogar. Sie hat nämlich ihre 100%-Stelle, ihre Familie und eine Weiterbildung unter einen Hut gebracht.
Als Karin Burri 2006 bei Sprüngli als Sachbearbeiterin für Firmenkunden anfing, stand sie zugleich in den Startlöchern, um ihren KV-Abschluss mit einer Weiterbildung zur diplomierten Wirtschaftsfachfrau zu ergänzen. «Ich wollte einfach einen Schritt weitergehen», erzählt die aufgestellte Mutter eines 4-jährigen Sohnes. «Meine Arbeit als Sachbearbeiterin hat mir immer Spass gemacht, aber ich hatte doch Lust auf zusätzliche Funktionen und etwas mehr Abwechslung.»
So entschied sie sich, an den HSO Schulen zwei Abende die Woche wieder die Schulbank zu drücken. «Ich konnte mich zum Glück immer auf die Unterstützung meiner Familie und auch meines Arbeitgebers verlassen», sagt Karin Burri. «Und ich habe abends gelernt, wenn mein Sohn im Bett war, damit die Wochenenden ganz der Familie gehörten.»
Die Mühe hat sich schnell gelohnt. Zwar hatte Karin Burri schon vor ihrer Weiterbildung einen interessanten Job bei Sprüngli. Sie betreute als Teammitarbeiterin Firmen, die für ihre Kunden an Geschenken interessiert sind. Doch während des HWD-Lehrgangs ist ihr dann noch einiges mehr klargeworden: «Man versteht plötzlich die Zusammenhänge viel besser. Ich habe gesehen, was ein Unternehmen in der Gesellschaft eigentlich ausmacht.» Weil der Praxisbezug in der Weiterbildung so gut war, konnte Karin Burri ihr neues Wissen immer direkt im Job anwenden. «Das ist natürlich eine zusätzliche Motivation», sagt sie. Als ihr Chef dann jemanden brauchte, der innerhalb des Teams mehr Verantwortung übernahm, fiel die Wahl auf sie. Seither kümmert sich Karin Burri ausserdem um die Personalplanung, die Prozesse und plant Projekte und Budgets auch für die fernere Zukunft.